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ÄLTERE MELDUNGEN

Monitoringausschuss: Mag.a Christine Wurzinger neue Vorsitzende

Nach dem Rücktritt von Dr.in Marianne Schulze im Juni war die Neuwahl der Vorsitzenden notwendig geworden. Am 14. September wurde nun Mag.a Christine Wurzinger zur neuen Vorsitzenden bestellt. Wurzinger ist Juristin und bei der ÖAR tätig. Ihre Stellvertreterinnen sind Mag.a Bernadette Feuerstein und DI Johanna Mang. Die nächste öffentliche Sitzung des Unabhängigen Monitoringausschusses findet im Frühjahr 2016 in Wien statt.

7.9. Österreich barrierefrei - Bund und Länder müssen zusammenarbeiten

Barrierefreiheit ist eine unabdingbare Voraussetzung für selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Behinderungen und komfortabel für die gesamte Bevölkerung. Dazu hat sich Österreich mit der Unterzeichnung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen verpflichtet. Doch statt, dass Bund und Länder diese Selbstverständlichkeit umsetzen, sind in Österreich die Bauordnungen Landessache und somit von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Eine Vereinheitlichung hätte mit den OIB-Richtlinien erzielt werden können. Doch mit der im März vorgelegten Neufassung kann es zu Rückschritten, statt Fortschritten kommen. Mehr

27.8. Zur Diskussion um die lange Verfahrensdauer bei Behindertenausweisen

Leider dauert es manchmal sehr lange, bis von den Behörden ein Behindertenausweis ausgestellt wird. Und das ist für die Betroffenen untragbar. Darüber diskutierten Dr. Julia Jungwirth vom ÖZIV Bundesverband und Dr. Günther Schuster vom Sozialministeriumservice unlängst im ORF. Fazit: Das muß besser werden!

Warum ist barrierefreies Bauen so wichtig und was sollte man dabei bedenken?

Den am 14. August 2015 im IMMO Kurier erschienenen Kommentar unseres Mitarbeiters Peter Noflatscher können Sie HIER nachlesen.

25.8. Lange Wartezeit bei Behindertenausweisen in ORF Heute konkret

Am 25.8 diskutierte Dr.inJulia Jungwirth/ÖZIV Bundesverband mit Dr. Günther Schuster/Sozialministeriumservice auf ORF2 über die langen Wartezeiten bei der Ausstellung von Behindertenausweisen. Fazit: Es muss im Sinne der Betroffenen besser werden. Anträge müssen schneller bearbeitet werden.

13.8. Barrierefreiheit in ORF Heute konkret

Am 13.8. widmete sich ein Beitrag der ORF Service Sendung heute konkret dem Thema Barrierefreiheit. Mit Statements von ÖZIV Präsident Dr. Klaus Voget, Doris Felber und Florian Dungl. Rudi Maisriml von ÖZIV ACCESS erklärte den Barriere-Check. Elisabeth Martin machte Barrieren für blinde Menschen nachvollziehbar.

ÖAR Petition Pflegegeld: 20.000 Unterschriften übergeben.

Seit Anfang 2015 ist der Zugang zu den Pflegestufen 1 und 2 deutlich erschwert. Geschätzte 6000 Menschen werden dadurch kein oder nur ein geringeres Pflegegeld erhalten. Die ÖAR hat deshalb letztes Jahr eine Bürgerinitiative gestartet. Die mehr als 20.000 Unterschriften wurden am 7.7.2015 im Parlament an Parlamentsdirektor Harald Dossi übergeben, der sich in Vertretung von Nationalratspräsidentin Doris Bures für das Engagement bedankte. Die Petition wird im Petitionenausschuss behandelt werden. Mehr

30.6. Land NÖ fördert Barrierefreiheit

Das Land NÖ startet eine Beratungsförderung und erweitert die Förderung für Investitionen zum Thema Barrierefreiheit. Mehr

30.6. ÖZIV Medienpreis 2014

Zum 9. Mal wurde der ÖZIV Medienpreis für herausragende Berichterstattung über Menschen mit Behinderungen in der Arbeitswelt/in der Wirtschaft vergeben. Mehr

ÖZIV Medienpreis - 2014 PreisträgerInnenIm Bild (hinten v.l.n.r.) die PreisträgerInnen Julia Slamanig, Mariella Kogler, Jürgen Pettinger und Daniel Nutz mit Juryvorsitzendem Fred Turnheim und Sozialminister Rudolf Hundstorfer sowie (vorne) ÖZIV Präsident Dr. Klaus Voget, Gastgeberin Doris Felber und Florian Dungl.

Wir danken der Bäckerei Felber sowie den Wiener Stadtwerken und ottobock für ihre Unterstützung des ÖZIV Medienpreises 2014.

 

 

 

 

24.6. Bedauern über Rückzug von Marianne Schulze

Seit Einrichtung des Ausschusses 2008 war sie Vorsitzende dieses wichtigen Gremiums zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Immer wieder hat sie darauf hingewiesen, wie wichtig eine ausreichende finanzielle und personelle Ausstattung dafür ist - ohne Erfolg. Nun hat Marianne Schulze die Konsequenzen gezogen und den Vorsitz zurückgelegt. Christina Wurzinger von der ÖAR übernimmt vorerst diese Funktion. Mehr

24.6. Chancenlos trotz Chancengleichheit

Ergebnisse der Podiumsdiskussion finden Sie hier.

Juni: Bürgerinitiative Unfalloper

Durch Ihre Unterschrift können Sie die Petition der parlamentarischen Bürgerinitiative mit dem Ziel der Stärkung der Rechte von Unfallopfern unterstützen. HIER

17.6. Diskriminierung am Arbeitsmarkt

Wie schwer es für behinderte Menschen ist, eine Arbeitsstelle zu finden, war Thema einer Enquete der AK NÖ. 32 Prozent aller begünstigt Behindetren in NÖ sind nicht erwerbstätig. Ab 50 Jahren wird die Situation der Betroffenen noch schwieriger. Ein Grund dafür dafür seien gesunkene Förderungen, erklärte ÖZIV Arbeitsassistenz Leiter Alfred Müller. Auch die Erhöhung der Ausgleichstaxe wurde wieder gefordert, um mehr Betriebe dazu zu bringen, behinderte Menschen einzustellen. Mehr

10.6. Aufnahme behinderter Menschen im Bundesdienst

Für eine Änderung des geltenden Vertragsbedienstetengesetzes VBG plädiert Volksanwalt Günther Kräuter. Es gehe nicht an, dass die volle Handlungsfähigkeit einer Person als Aufnahmevoraussetzung im Bundesdienst gilt. Die Dienstrechtsnovelle sei eine Chance, diese Diskriminierung von behinderten Menschen zu beheben, sagte er im Volksanwaltschaftsausschuss des Nationalrates. Unterstützt wird diese Forderung von der SPÖ-Behindertensprecherin im Parlament, Ulrike Königsberger-Ludwig.

9.6. Diversity Day - weltweit

Die - weltweite - soziale Inklusion von behinderten Menschen stand heute auf der Agenda des parlamentarischen Nord-Süd-Dialogs, zu dem auch VertreterInnen aus Mosambique und Deutschland eingeladen waren. Mehr als 1 Milliarde Menschen weltweit haben eine Behinderung, etwa 80 Prozent von ihnen leben in Entwicklungsländern. Keine neuen Zahlen, aber ein wichtiger Aspekt für die Entwicklungshilfepolitik. Auch Österreich sollte hier seine Verantwortung besser wahrnehmen.

27.5. Behindertenpolitik, bitte warten?

Ob Förderung von Kommunikationshilfemitteln auch im privaten Bereich, automatische Wertanpassung des Pflegegeldes, Novellierung des Behindertengleichstellungsgesetzes (Verankerung eines Beseitigungs- und Unterlassungsanspruches zur Durchsetzung von Barrierefrieheit) oder jährlicher bericht zur Umsetung der UN-Konvention: alle am 27.5.2015 im Sozialausschuss eingebrachten Anträge wurden vorerst vertagt. Die nächste und zugleich letzte Sitzung vor der Sommerpause  findet am 1. Juli statt.

20.5. EU-Parlament beschließt Resolution zur Umsetzung der UN-Konvention (UNCRPD)

Mit großer Mehrheit hat das EU-Parlament einer Resolution zugestimmt, wonach die Anstrengungen der EU zu erhöhen sind, die UN Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen rasch umzusetzen. Das EU-Parlament soll beim Monitoring und bei der Implementierung der Konvention eingebunden sein. Mehr dazu: http://www.edf-feph.org/

Umgang mit behinderten Fahrgästen, © ÖZIV4.5. Gesamtes Fahrpersonal der Linz Linien von ÖZIV geschult

Mehr als 400 Straßenbahn- und BuslenkerInnen der Linz Linien haben in Schulungen des ÖZIV den richtigen Umgang mit behinderten Fahrgästen erprobt.

Bei den Trainings bekamen sie die Gelegenheit die Perspektive zu wechseln, indem sie selbst mit Rollstuhl oder Taststock und Augenbinde unterwegs waren und so Barrieren am eigenen Leib erleben konnten. Das Projekt und alle weiteren Maßnahmen der Linz Linien im Sinne umfassender Barrierefreiheit wurden bei einer Pressekonferenz am 4.5. in Linz präsentiert. Mehr dazu finden Sie hier: http://linzag.at/portal/portal/linzag/linzag/linzag_1/presse_1/pressemeldungen_4_p_68481

April 2015: Auch Grüne unterstützen ÖZIV-Vorschläge für Mietrechtsreform

Zustimmung für die Vorschläge des ÖZIV, im Zuge der geplanten Mietrechtsnovelle die Zuständigkeit für Barrierefreiheit zu regeln, signalisierte der Grüne Justizsprecher im Parlament, Mag. Albert Steinhauser. Konkret soll laut ÖZIV unter anderem klargestellt werden, dass der Vermieter die Herstellung von Barrierefreiheit zu dulden hat. Dadurch würde auch im Mietrecht endlich der UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen und dem Behindertengleichstellungsgesetz Rechnung getragen. Die Vorschläge des ÖZIV finden Sie HIER.

16.4.2015: Rechte behinderter Menschen endlich auch auf Länderebene ernst nehmen!

Ein klares Bekenntnis zu Barrierefreiheit von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll ist eines des Ergebnisse eines Gesprächs mit Vertretern des ÖZIV Bundesverbandes (im Bild Josef Schoisengeyer, Obmann des Club 81 St. Pölten, Mag. Manfred Fischer, Fachbeirat im ÖZIV Bundesvorstand, und Präsident Dr. Klaus Voget mit Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll). Mehr

13.4.2015: ÖZIV - die Interessenvertretung für Menschen mit Behinderungen

Delegierte beim Außerordentlichen Verbandstag beschließen Namensänderung:
ÖZIV steht ab sofort für Österreichweite Zukunfsorientierte Interessen Vertretung.
Mehr dazu in unserer Presseaussendung

2.4.2015 UN-Konvention: EU-Staatenprüfung startet

Weil die EU ebenso wie andere Vertragsstaaten die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UNCRPD) ratifiziert hat (2010), muss sie sich genau wie diese in regelmäßigen Abständen dem sogenannten Staatenprüfungsverfahren unterziehen. Dazu musste die EU einen Umsetzungbericht vorlegen. Zivilgesellschaftliche Organisationen wie das EDF (European Disability Forum) haben die Möglichkeit, Alternativberichte zu formulieren.

Am 2. April startet der Prüfungsprozess. Dabei findet auch eine Anhörung des UN-Behindertenrechtskomitees in Genf statt. Die erste „Staatenprüfung“ der EU wird Ende August 2015 stattfinden. Dabei dienen beide Berichte als Grundlage der Überprüfung. Das Ergebnis dieser Überprüfung wird in den Abschließenden Bemerkungen (Concluding Observations) des UN-Komitees festgehalten. Die darin enthaltenen Empfehlungen müssen dann von der EU bis zur nächsten Überprüfung umgesetzt werden. Mehr

18.3.2015 Aussagen von LH Pröll: "Nicht nahvollziehbar"

Nach zahlreichen Protesten von Behindertenorganisationen kommt jetzt auch Kritik vom NÖ Monitoringausschuss an den Aussagen von LH Pröll Anfang März. Diese seien "nicht nachvollziehbar". In seiner Sitzung am 13. März fasste der Ausschuss einen Beschluss, der hier nachzulesen ist.

Darin wird nicht nur auf geltendes Recht - BGStG und vor allem die UN-Konvention - verwiesen, sondern auch klargestellt, "dass internationale und innerstaatliche Normen den Bund und die Bundesländer zur Umsetzung der Menschenrechte für Menschen mit Behinderungen und insbesondere zu einer weitergehenden Umsetzung von Bestimmungen zur Barrierefreiheit verpflichten".

11.3.2015 Ausgleichstaxe erhöhen!

Derzeit sind 67.000 begünstigt behinderte Menschen arbeitslos, das sind um 15 Prozent mehr als im Vorjahr. AK und Gewerkschaften fordern eine Erhöhung der Ausgleichstaxe und weitere Maßnahmen, um die steigende Arbeitslosigkeit behinderter Menschen zu bekämpfen. Dazu gab es einen Beitrag mit Präsident Voget im Ö-Morgenjournal am 12. März, in dem er erneut die deutliche Anhebung der Ausgleichstaxe ("Verdreifachung") gefordert hat. Wichtig wäre auch eine Ausweitung der Einstellungsverpflichtung auf Betriebe mit weniger als 25 MitarbeiterInnen, so Voget. Eine Streichung des Kündigungsschutzes im Gegenzug zu dieser deutlichen Anhebung und Ausweitung ist für immer mehr ExpertInnen denkbar.

3.3.2015 Barrierefreiheit im ZIB Magazin

"Dieses Gesetz wird Österreich ein Stück besser und menschlicher machen", so ÖZIV Präsident Klaus Voget im ZIB Magazin am 3. März über das Bundesbehindertengleichstellungsgesetz.

1.3.2015 Barrierefreiheit ist ein Menschenrecht

In der ORF Pressestunde am 1. März sprach der niederösterreichische Landeshauptmann Erwin Pröll von sich aus das Thema Barrierefreiheit an. Er äußerte sich dabei offen gegen die bestehenden gesetzlichen Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes. Für den ÖZIV ist das indiskutabel !

Fremde Logos - Sendung ohne BarrierenSelbstvertreter Oswald Föllerer im Gespräch mit Thomas Stix, behindertenarbeit.at

 

 

2015 muss das Jahr der Barrierefreiheit werden!

Startseite - Piktogramm RollstuhlDas vergangene Jahr 2014 war kein gutes Jahr für Menschen mit Behinderungen in Österreich. In vielen Bereichen gab es Verschlechterungen: so stieg die Arbeitslosigkeit in der Gruppe der behinderten Menschen deutlich stärker als in anderen Gruppen, der Zugang zur Invaliditätspension wurde deutlich verschärft. Erschwert wurde auch mit 1.1.2015 der Zugang zu den Pflegegeldstufen 1 und 2, während eine Erhöhung des Pflegegeldes erst 2016 kommt. Und in Sachen Barrierefreiheit gab es so kurz vor Ende der Übergangsfrist (1.1.2016) ebenfalls Rückschritte: "2015 muss das Jahr der Barrierefreiheit werden!" fordert deshalb ÖZIV Präsident Dr. Klaus Voget. Mehr

 

10.2.2015 Radio-TIPP: ÖZIV Präsident Dr. Klaus Voget im Gespräch

"Barrierefreiheit muss selbstverständlich werden!" so Dr. Klaus Voget. Über den Countdown zur Barrierefreiheit und die Finanzierung der Pflege spricht er im RadioCafé. Die Fragen stellten Sandra Knopp und Christoph Dirnbacher.

Ausgestrahlt wurde die Sendung am 10. Februar 2015 um 20.30 Uhr auf Freak Radio. Die Sendung können Sie HIER nachhören

24.1.2015 Menschen mit Behinderungen in den Medien

Conchita Wurst und bekannte österreichische SchauspielerInnen waren die Aushängeschilder der LID-Kampagne 2014. Und auch diesmal haben die ÖsterreicherInnen viel Geld gespendet. Karin Chladek bringt Licht ins Dunkel. Mehr dazu unter www.leidmedien.de

22.1.2015 Neu: Sozialministerium zum Hören

Einfach und gut verständlich aufbereitet bietet das Sozialministerium ab sofort verschiedene soziale Themen wie Pflege zum Hören an. Alle Texte liegen auch als Abschrift vor und können nachgelesen werden. www.sozialministerium.at/site/Service/Podcast/

1/2015 Was bringt 2015 für Menschen mit Behinderungen?

Fremde Logos - Sendung ohne BarrierenIn der aktuellen SENDUNG OHNE BARRIEREN, gestaltet von der ÖAR, spricht ÖAR und ÖZIV Präsident Dr. Klaus Voget mit Sozialminister Rudolf Hundstorfer über Themen, die behinderte Menschen 2015 bewegen: Arbeit, Pflege, Barrierefreiheit. Zu sehen unter www.sendungohnebarrieren.com


15.1.2015 Wir trauern um ÖAR-Ehrenpräsident Heinrich Schmid

Heinrich Schmid war Vordenker und Vorreiter. Von 1982 bis 1991 war er Präsident der ÖAR. Zu seinen Schwerpunkten zählten barrierefreies Bauen, Schulintegration, öffentlicher Raum und Verkehr sowie Rehabilitation. Themen, die auch heute noch aktuell sind. Er starb 89-jährig.