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ÖZIV Medienpreis 2016

ÖZIV Medienpreis - indexSeit 2006 vergibt der ÖZIV Bundesverband den Medienpreis für herausragende journalistische Berichterstattung zum Thema Menschen mit Behinderungen in der Arbeitswelt. Der Preis wird getrennt für Print- und elektronische Medien vergeben und ist mit der Statue „Schuasch“ des Künstlers Rudi Pinter sowie mit je 1.000 Euro dotiert.

Gemeinsam mit dem Österreichischen Journalistenclub (ÖJC) sucht der ÖZIV Bundesverband auch dieses Jahr herausragende Beispiele für die Berichterstattung über Menschen mit Behinderungen im Arbeitsleben. Eingereicht werden können Print-, online-, Radio- und TV-Beiträge, die zwischen 1. Jänner und 31. Dezember 2016 in einem österreichischen Medium publiziert bzw. ausgestrahlt wurden. Es wird jeweils ein Preis in der Kategorie Print und in der Kategorie Elektronische Medien vergeben.

Die Einreichfrist läuft bis 15.2.2017.

Rückfragen & Kontakt für Einsendungen an:

Daniela Rammel
ÖZIV Kommunikation
+43(0)1/513 15 35 - 36
daniela.rammel@oeziv.org


 

Stellenausschreibung:

LICHT für die Welt sucht Unterstützung.
Es werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für folgende Bereiche gesucht:

Finanzbereich mit Schwerpunkt Buchhaltung (40h)

und ein 3-monatiges Praktikum oder Volontariat


 

Aus aktuellem Anlass zum internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen am 03. Dezember 2016 rufen wir zu mehr Partizipation auf!

Am internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen 2016 blicken wir auf einen Herbst zurück, in dem offenbar auf gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen bei politischen Entscheidungsprozessen vergessen wurde. Von Partizipation von Menschen mit Behinderungen im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention und dem Abbau von Barrieren kann leider weiterhin nicht die Rede sein: Die Armutsgefährdung wird sich für Menschen mit Behinderungen wohl durch die neuen Mindestsicherungsbestimmungen in Niederösterreich weiter verschärfen, die dringende Reform des Sachwaltschaftsgesetzes („Erwachsenenschutzgesetz“) dürfte offenbar am Geld scheitern und auf die Barrierefreiheit wurde in der Novelle der Gewerbeordnung (bewusst?) vergessen.

Am internationalen Tag der Behinderungen möchten wir erneut auf die Anliegen und Rechte von Menschen mit Behinderungen aufmerksam machen!

 

Bedarfsorientierte Mindestsicherung in NÖ

weitere Verschlechterungen für Menschen mit Behinderungen:
Ohne Begutachtungsverfahren wurde nun überfallsartig in Niederösterreich die BMS verschärft. Unsere Einwände lesen Sie hier

Novelle Gewerbeordnung - Barrierefreiheit ein Thema?

Der ÖZIV weist in seiner Stellungnahme zum Entwurf mit dem die Gewerbeordnung geändert wird vor allem auf das Thema Barrierefreiheit hin. Hier können Sie unsere Stellungnahme lesen

 


 

Wie barrierefrei ist Österreich?

Diese Frage sollten wir uns seit Inkrafttreten des Bundes-Behindertengleichstellungsgesetzes per 1.1.2016 nicht mehr stellen müssen. Es sollte vielmehr die Aussage "Österreich ist barrierefrei" angemessen sein. Wie weit wir leider immer noch vom Idealzustand der Barrierefreiheit entfernt sind, belegt der nachfolgende Artikel, erschienen im Immobilienmagazin des Kurier. Bei den Recherchen wurden auch die fachkundigen KollegInnen des ÖZIV ACCESS-Teams zu Rate gezogen.

https://kurier.at/wirtschaft/immobiz/wie-barrierefrei-ist-oesterreich/228.890.612

 

www.barriere-check.at

Seit einem Jahr kooperiert der ÖZIV mit der WKO im Rahmen eines innovativen Online-Selbsttest zur Barrierefreiheit: www.barriere-check.at. Ziel war es, mit dieser Seite Betrieben Hilfestellung und Orientierung zum Thema Barrierefreiheit zu liefern. Mittlerweile haben mehr als 15000 Nutzer auf unsere Seite zugegriffen, wovon über 2000 NutzerInnen den Barriere-Check selbst absolviert haben. Dabei hat uns durchgehend sehr gutes Feedback erreicht. UnternehmerInnen finden dieses Tool hilfreich und positiv. Das freut uns sehr!

Uns war bei der Erstellung des Tools besonders wichtig, eine möglichst vielfältige Nutzung zu ermöglichen. Diese reicht von grundlegenden Informationen zur Barrierefreiheit und Sensibilisierung für das Thema bis hin zum maßgeschneiderten Selbst-Check und möglicher Veröffentlichung der Ergebnisse auf der eigenen Geschäftshomepage.

Die Tatsache, dass unser Barriere-Check immer wieder auch für derartige freiwillige Selbstbeschreibungen genutzt wird, zeigt, dass es viele UnternehmerInnen gibt, die das Thema Barrierefreiheit mittlerweile sehr ernst nehmen. Auch das freut uns!

Barriere-Check-ToolWie barrierefrei ist Ihr Geschäft, Ihr Hotel, Ihr Restaurant? Machen Sie den Barriere-Check!

ÖZIV und Wirtschaftskammer haben gemeinsam ein Tool zur Erhebung von Barrierefreiheit entwickelt. Einfach, rasch und kostenlos. Mehr

Selbstverständlich hat der ÖZIV seine Zentrale in Wien auch dieser Prüfung unterzogen.

Lesen Sie hier mehr zum Ergebnis.

 

Arbeitsfähigkeit und Arbeitsmarkservice

Vor allem aus Niederösterreich erfahren wir immer wieder über die aus unserer Sicht problematische Vorgangsweise des AMS, bei gesundheitsbedingten Vermittlungseinschränkungen die Arbeitsfähigkeit von Arbeitssuchenden generell zu bezweifeln. Kommt es in Folge zu einem Gutachten, das die Arbeitsunfähigkeit bestätigt, lehnt das AMS offenbar nicht bloß einen Anspruch auf Arbeitslosengeld ab, sondern verweigert überhaupt die weitere Betreuung (Vormerkung, Förderung, Weiterbildung usf.). Das ist aus unser Sicht nicht gesetzeskonform, und wir bitten um Weiterleitung derartiger Fälle an uns oder an die Behindertenanwaltschaft! http://www.behindertenanwalt.gv.at/
Längst überfällig: Menschen mit Behinderung als eigene Zielgruppe des AMS: https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/A/A_01783/index.shtml

 

ÖZIV ACCESS - Wiener Einkaufstraßen-Studie

ÖZIV ACCESS bietet Beratungen zur Barrierefreiheit an. Um hier immer am neuesten Stand zu sein, führen wir gelegentlich aber auch eigene Studien durch. So ist auch unsere Wiener Einkaufsstraßen-Studie entstanden. Vor zwei Jahren haben wir begonnen, mit einem recht simplen, aber harten Maß – nämlich der erhobenen Anzahl von Stufen vor Geschäftseingängen – eine umfangreiche Datenbasis der Zugänglichkeit von Wiener Geschäftslokalen zu schaffen. Nun, zwei Jahre später – und im ersten Jahr nach Ende der Übergangsfrist zur Barrierefreiheit – haben wir uns wieder auf den Weg gemacht, um die allfälligen Verbesserungen zu untersuchen. Diese spannende Vorher-Nachher-Studie steht nun kurz vor ihrer Fertigstellung. Ohne hier zu viel zu verraten: Die Ergebnisse sind eher ernüchternd, wenngleich es auch mancherorts interessante Entwicklungen gab. Mehr dazu demnächst.

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